Familie Albert
Wirtshaus Nattererboden

6161 Natters / Innsbruck
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Wirtshaus Nattererboden in Innsbruck in Tirol

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Bergschaf
Ich bin „Zackl“ –
ein ungarisches Zackelschaf

Anfang Juli 2005 kam ich als viermonatiges Mädchen in diesen schönen, eben erst fertig gestellten Erlebnis-Bauernhof. In einer Herde bei der Animal-Farm nähe Hall kam ich zur Welt. Seit Mai 2006 bin ich selber Mama eines weißen Lämmchens, namens „Schneeflocke“.
Unsere Rasse dürfte es seit rund 5000 Jahren geben, sie zählt jedenfalls zu den urtümlichsten Hausschafrassen. Bis etwa 1800 war das Zackelschaf die hauptsächliche Rasse im pannonischen Raum. In Ungarn war es die weitaus häufigste Schafrasse. Es handelt sich um die letzte noch erhaltene Schafrasse mit Schraubenhörnern. Diese gehen in V-Form auseinander und werden beim Bock 1m lang, bei den Weibchen nur halb so lang.
Die meisten unsere Art haben einen braunen Kopf und braune Beine, der restliche Körper ist weiß. Daneben gibt es auch wenige schwarze Tiere. Das Fell schwarzer Lämmer sieht sehr persianerähnlich aus. Wir gehören zu den mischwolligen Rassen, das feine Unterhaar ist in Körpernähe eigenartig verfilzt und das bis zu 12cm lange Oberhaar hängt in sehr schönen Locken herab. Wir werden nur einmal jährlich geschoren. Mit einem Gewicht von etwa 50-60 kg sind wir halbwüchsig. Dadurch sind wir gute Renner, denn bei Gefahr suchen wir das Weite. Als Steppenschafe sind wir etwas scheu. Unsere Klauen sind eher klein, dafür besonders gesund. Der Kopf ist auffallend schmal, die Augen groß und die Ohren kleiner als bei den meisten anderen Rassen. Wir sind sehr robust, anspruchslos und lebhaft. Durch die frühere Österreich-Ungarische Monarchie werden wir auch in Österreich als stark gefährdete Haustierrasse anerkannt!

Ich bin „Franzi“ –
ein braunes Bergschaf

Am 1. Mai 2005, als zweitgeborenes Zwillingsjunges, hatte ich das Pech, dass mich meine Schafmama nicht akzeptierte. So kam ich zu Mutti Martina. Der habe ich mein Leben zu verdanken, denn sie zog mich mit dem Milchflascherl groß. Da ich so zutraulich bin, darf ich tagsüber oft frei laufen.
Wir, die braunen Tiroler Bergschafe werden in Österreich bereits als gefährdete Haustier-Rasse anerkannt. Die „normalen“ Schafe, die man so verbreitet sieht, sind meine weißen Artgenossen. Sie sind die Grundlage für die Lammfleisch- und Wollproduktion. Heute wird die neutrale weiße Wolle bei den Schafwollverarbeitern bevorzugt. Zu Monarchiezeiten war eine färbige Schafwolle sehr gefragt, da es noch nicht die modernen Färbmöglichkeiten gab. Unsere braunen Wollspitzen werden durch die Sonneneinstrahlung sehr hell. Die 6-8cm lange Wolle ist innen schön dunkelbraun. Das Vliesgewicht beträgt rund 5 kg. Die Schur ist zweimal jährlich.
Die langen, breiten, fleischigen Hängeohren sind unsere Markenzeichen. Vielen Züchtern kann das Ohr gar nicht lang genug sein. Wir sind widerstandsfähig, robust und groß. Ein Gewicht von 70-90kg ist üblich. Als Flaschenkind bleibe ich etwas zierlicher.  Der Kopf ist schmal und die Stirn bewollt. Der Rücken ist breit und lang. Der Rumpf geschlossen und gerade. Beide Geschlechter sind hornlos.





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Wirtshaus und Restaurant Nattererboden
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Fax +43 / 512 / 54 62 00-4
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