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Wir sind „ Eure Majestät“ – ein Blauer Pfau mit seiner Henne
Majestätisch stolzieren wir seit dem Frühjahr 2006 durch diesen schönen, einzigartigen Bauerhof. Wir krönen wohl dieses Anwesen! Als zweijähriger Pfau habe ich zwar noch nicht den vollen Schwanz, mache aber auch schon gerne mit meinen Schwanzfedern das für uns typische Pfauen-Rad. Erst mit einem Alter von 4-5 Jahren bekomme ich die langen Schwanzfedern mit den wunderschönen Augen. Im Frühjahr wächst der Schwanz und im Herbst verlieren wir unsere Schwanzfedern wieder.
Pfauen gelten als die ältesten Ziervögel der Menschen. Als standorttreue Vögel werden die ursprünglich in Indien beheimateten Tiere heute weltweit gehalten.
Die Oberschwanzdecken des Blauen Pfauenhahns sind ca. 150 cm lang und können zu einem breiten Fächer(Rad) senkrecht aufgestellt werden. Die plastisch leuchtende Zeichnung von großen blau irisierenden "Augen" im Rad soll Fressfeinde abschrecken. Und wenn dies nicht genügt, um einen Angreifer in die Flucht zu schlagen, setzt der Hahn die gefächerten Schwanzfedern in eine laut rasselnde Bewegung. Die Hähne sind mit Schwanzschleppe etwa 2 m lang, und wiegen 4-6 kg. Die kleineren Hennen sind im Vergleich zum Hahn wesentlich unauffälliger gezeichnet und haben eine Körperlänge von nur etwa einem Meter. Auch sie können ein Rad schlagen und wiegen 3-4 Kilogramm.An Hals, Brust und Bauch ist der Hahn leuchtend blau (welcher auch je nach Lichtbrechung an den Rändern grün erscheint) gefärbt, das Gefieder der Henne ist überwiegend grünlich-grau.
In Europa wurden der Schrei der Pfaus und seine Federn für böse Omen gehalten. Und in der Tat ertönt sein charakteristischer Schrei oft vor Unwettern. In seiner Ursprungsheimat Indien warnte er vor Raubtieren, war aber auch als Fleischlieferant ein beliebter Hausgenosse.
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